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Erdrotation – Das Schließen des Unbewussten
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Hardcore Cybernetics

Henri Berners

Aus: KAUM, Halbjahresschrift für Pathognostik, Band 3: „Die kranken Dinge“ II, Herausgegeben von Rudolf Heinz, Wetzlar: Verlag Büchse der Pandora, 1986, p. 65-70.

Neurophysiologie und Videographie

Apocalypse, now? Der postmoderne Blick observiert paralytisch in nuklearer Militanz jenseits der in mente zernichteten kriegsekstatischen Sphäre von Objektivität/Repräsentation/ Codierung, endloser Reigen der Signifikanz der Wörter zu Dingen, die thixotrope Struktur als der in paranoisch-kritischer Spektroskopie[1] entfaltete Ort von Universalproduktion, kristallin-molar geronnene Verkrustung von Grund, der polar als Emanationen des Gleichen Natur und Cogito magisch in sich bannt, fossiliert: Schellings[2] romantische Indifferenz von Maschinenluzidität und opakem Körperschatten einer verhangenen Materie, Heideggers[3] apophantischer Grund von Sein als Sein von Grund im Testat eines perpetuum mobile zirkulärer Apodiktizität von Geburt und Tod, Lacans[4] strukturödipales Spiegelglasversailles als Ort eines absolutistischen ego-cogitans, über(s)ich aufgeklärtes Selbst des im symbolisch maschinisierten Remake imaginierten Anderen. Renaissance der Kategorie der Bewegung in der Gegenlichtaufnahme: die schizo-kybernetisch molekularisierte, somit dissoziativ er-löste Struktur entbirgt, wenn auch in Unschärfe, die Sicht auf die inhärente Bewegung als Energie des Werdens, quanten-elementar sowie fluxus-korpuskular vexierte galaktische Libido, natura naturans der maschinell dislozierten Erscheinungswelt und darin Aufzeichnung von produktiver Konsistenz als signifikante Organisation.

     Poststrukturales Denken inszeniert sich vorab wollüstig im Spiel der kybernetischen Terme[5], entlässt ihrer semantischen Prothetik die darin präentropisch extensional erstarrten Intensitäten ins freie Strömen partialer Begehren, Protuberanzen der universalen Kinesis als Sinn von Sein. Als Kybernetik erfüllt sich Philosophie hier und jetzt, der kategorial erspähten Bewe­­gung entziffernd/ beschreibend auf der Spur, rhizomatische Aufzeichnung energetischer Repulsion von Tod und Sinn am Abgrund des Produktivitätsdispositivs, nicht mehr: chäromanische Per­emptorik von De/Recodage.

     Hominisation zum absoluten Cogito vollzieht sich vektoriell als Bewegung zur Bewegung in einer Dopplung von Bewegung, zentrifugal und zentripetal, sowohl Bewegung hin zur vollen Schrift als Schrift der erfüllten Bewegung, als auch Körpererlösung zum vollen Körper durch Schrift, als voller Schriftkörper erfüllte Verkörperung der Körper als erfüllte Schrift. Der progredienten Be-Lichtung der genuin opaken Körper als sukzessives Verschwinden derselben in der Entfernung bis hin zur vollen Schrift, Erlösung im Tod, entspricht zeichentheoretisch die progressive Segregation von Bewegung schlechthin in geopferte Körpervorgaben als Schriftkörper, die peremptorisch Bewegung im Telos zur vollen Schrift aufleuchten, nähern lassen: doomsday der Fusion von vollem Körper und Wunschmaschine.

Semiose-Etitaph: Das Gleiten von Bewegung in Schrift, um sich darin selbst zu sichten, organisiert sich in semiologischer Absicht in drei diachronen Einschnitten in der Synchronie der Entkörperung der Körper zur Verkörperung der Bewegung in Schrift[6]:

 

Codierung              Zeichen                 Wort

Übercodierung        Bild                       Text

De/ Recodierung     Kinematographie/     Fluxussemiose/

                           Video                    Videographie

                           Körperebene           Schriftebene

 

Codierung: Die Aufzeichnung der Körper generiert einen Körper der Aufzeichnung, »bijektive Applikation«, in der Präsenz von Schriftkörper und Körperbeschriftung, denn das beschriftende Zeichen haftet als Körper am beschrifteten Körper, der damit Schriftzeichen im Aufzeichnungskorpus wird.

     Das Sein von Schrift erfüllt sich im Vernichten des Schriftzeichens als Freigabe von Sinn in der Bewegung der resymbolisierenden Lektüre, die die Sinnkinese exegetisch als bedeutungsstiftendes (Spruch)-Wort simuliert. Die konsumtorische Spekulation des Benennens und Besagens in der Repräsentationssphäre der bedeutenden Zeichen vollstreckt sich als konjunkte Signifikanz des Mangels. Die ursprüngliche Territorialisierung von Sinn als Bewegung erweist sich als provisorische Bannung der nomadischen Restströme, nunmehr kinetische Emanationen als inkorporierte Bewegung der Zeichen.

     Übercodierung: Das beschreibende Bildzeichen integriert sich als Körperpartikel in die Körperfülle des Bildkörpers, wird somit im beschreibenden Ab-Bild als Aufzeichnung der darin beschriebenen Körperbilder aufgehoben, »double-bind«, denn der verschwundene Realkörper existiert nur repräsentiert im Aufschein seines Bildes auf dem autochthonen Bildkörper als dessen Differenz.

     Das Sein des Textes erfüllt sich im Verschwinden der Grammatik als Freigabe von Sinnzusammenhängen aus der darin geronnenen Rede in der Bewegung der reimaginierenden Lektüre, die die Sinnkinese genetisch-hierarchisch als statisch-ordinale Satzbilder im Zusammenhang der Satzgebilde, Satzungen simuliert. Die disjunkte Reflexion des Deutens und Verstehens in der Aufzeichnungssphäre der bedeutenden Kontexte vollstreckt sich als subsumtive Bewegung des Gesetzes in der Zirkulation des Gesetzes der Bewegung, unbewegter Beweger, im hermeneutischen Zirkel des Universaltextes. Die Despotie der Surcodage erweist sich als hyperextensionale Bannung der entfliehenden Sinnströme, diskursiv aus Bedeutungsblöcken reintensiviert, unter die zum Gesetz rekorporierte Regulationsmächtigkeit der Sinnkinese, die die Bewegung der Bilder organisiert.

     De/Recodierung: Die Körperfülle des Bildes, Abbild der vollen Körper in der Bildfülle des Bildkörpers, funktioniert nunmehr als Bewegungspartikel in der Bewegungsfülle des Kinematographen, der axiomatisch die Bewegung aus Körperbildern als Bildfülle der Bewegung extrapoliert, worin die Körper als Bild in der Bewegung der Bilder zur Verkörperung von Bewegung als volle Schrift der Körper depravieren, letztlich verschwinden. Die realen Körper leuchten zuletzt in der vollen Schrift als Schriftzeichen sowie Abbilder ihrer selbst in der vollen Bewegung der Abschrift von Bewegung auf, indizieren darin ihre Nichtigkeit als volle, nunmehr organlose Körper, absolute Differenz in der bewegungsgemäß aufgezeichneten Bewegung, Agonie und Tod des existenten Realen in der Glorie von lebenserfülltem Schein: Simulacrum.

     Das Sein der Texte erfüllt sich im Verschwinden der Semantik, Hort der in Schrift geronnenen Sprache, als Freigabe von Sinn schlechthin in der Bewegung der rerealisierenden Observanz, die die decodierte Sinnkinese in der Multiplizität der je recodierten Universalkontexte simuliert. Die konnektive Projektion des (Zeichen)Werdens in den Axiomatiken der Seins/Sinnvorgaben vollstreckt sich als produktive Bewegung des Signifikanten der Bewegung im Aufstand und Ausstand der Zeichen, worin die Körper entschwunden sind, um als Himmelskörper das Abbild der Bewegung in der Transparenz von Bewegung zu verschriften. Die Repulsion von De/Recodage erweist sich je als momentane Bannung des fluktuierenden Sinnzusammenhangs, indem die freigesetzten Ströme von Sinn sich sogleich unter kalkularen Modellen als Sinnschriften und Ausdrücke verkörpern/verschriften: Tod der Körper und Auferstehung der Zeichen des Fleisches in der Gegenbelichtung als Himmelsschrift. Power cut: In der Finsternis des blinden Begehrens gleiten die libidinösen Ströme, um Wunsch zu werden, Sinn zu haben, Zeichen zu sein, und zu verlöschen in der endlosen Bewegung des Seins, dem Sinn von Sein.

Im Garten der Lüste [7]: Die Geschichte der Menschen besteht in der perennierenden Körper-Preisgabe, ausgehend vom vollen Naturkörper, der Kreatur, zum organlosen Cogitokorpus, dem Kreator, in der perfekten Gottessimulation. Das Werkzeug mit­samt seinen immanenten Bewegungsabläufen verdankt sich der Abbildung der Körperextremitäten; die einfache Mechanik der primitiven Apparate simuliert prima vista Bewegungen der Gelenkmotorik; die Menschen involvieren mit zunehmender Komplexität die anatomisierte Körpermaschine, präzisieren und perfektionieren sie im gelungenen Abbild, überholen in dieser Bewegung der Körperofferten von der Peripherie zum Zentrum den Körper selbst, der sich darin preisgibt, sich seiner entbehrt, um in einem absoluten Ich reines Cogito zu werden. Die Elektronik ersetzt den vollen Körper im Robot, hard ware, mit cogitaler Preisgabe im Programm, soft ware. Die Letztrückerstattung von Körpercogito an den Computer be-greift sich in haptischer Optik teleologisch in ihrer Aufklärung über sich selbst, Totalreflexion in der gelingenden Extrapolation auf/über sich selbst - Axiom wird Satz an und für sich – als gelungene Gottesrekreation in der Schöpfung eines neuen Menschensohnes, einer mikroprozessualen Markoff-Maschine. Videographie lässt dieses Geschehen von Rationalitätsgenese als Körpererfüllung in der Körperentsagung aufleuchten in der exotischen Fülle der Körperbilder als Bildkörper, Videovisionen.

     Kunst nähert sich diesem Horizont von Hominisation als Künstlichkeit: Fluxusart in den Videoenviroments des Koreaners Paik, Körperdecouvrierung in der Choreographie von Bausch, Punk in der masochistischen Attitüde des Abtötens von Letztfühlbarkeitsressourcen, ... , Hard Score in der monströsen Totalhermeneutik von Sexualität als Körperlust in den videographischen Lustkörpern.

     Die zölibatäre Kinese inszeniert sich peripatisch in einer lustspendenden und -absaugenden Wunsch/Wundermaschine, der elektronischen Magic box des Junggesellen, Lustmonade als Video-Peep-Show. Darin entdeckt sich der Körper audiovisuell de/ recodiert als reine Lust in der Lust der Körperpreisgabe, der De/ Reterritorialisierung von Körperlichkeit. Die Totalität der Körperofferte ans Abbild erheischt die Chimäre eines Lustsurplus, die der entgrenzte / desorganisierte Körper als Lustcogito zu erfahren glaubt, eine Lust, die sich darin de-extensiv als intensive Lust verspürt, ein schier unendliches Verströmen von Lust in der Aufsicht des perfekten Abbilds, das zugleich über die verlorene Reallust in der purifizierten Lustkünstlichkeit im Anblick der Exzessivität der elektronischen Lustkörper informiert. Exploration von Lust, ein Lustrausch im kybernetischen Rauschen von Sinn, der alle Lust ans Abbild vergibt, sie im videomanischen Mangelvollzug rückerstattet.

Smooth Operator: Pornographie und Kybernetik entkleiden gleichermaßen die Körper, entdecken in Algorithmen und Trajektorien die Spontaneität und Vielfalt der Bewegungslust als Lustbewegung, simulieren nackte Bewegung in ihrem lustvollen Austrag zum einen ekstatisch im elektronischen Körper, dem Schriftkörper der Körperlust im Lustkörper, zum anderen de/recodierend in der andauernden Übertragung der Vielheit in numenale Matrices von steuerbaren Regelkreisen und homöostatischen Systemen. Der Schriftbefall im Körperentzug de/recodiert die Supermatrix des Inverters amplifikatorisch ins gigantische, zum implosiven Schrifthimmel einer neuen Erde, dem ins Explosive befreiten/ gefreiten Produktionsparadies, in kalkularer Eigenmächtigkeit neugöttlicher Verwalter der ständig gebärenden Bewegung als Lust, die ihre Spur in den zur Schrift petrifizierten, abgestoßenen Körperkreationen hinterlässt. Diese Spur initiiert ein Denken, das sich attrahiert in eine über-absehbare Vielheit dispergiert; Neurophysiologie nähert sich diesen Cogitopermutationen, sucht in der Multiplizität der aufzeichnenden und somit informierenden Neuronenströmen die Universalmatrix der nackten Lust / puren Bewegung in der Abbildung von Hierarchien zerebraler Subsysteme von Funktionen. Ensemblierte Simulatoren rekonzipieren im instruktiven Spiel ihrer Ver-Stellungen den Aufbau eines universalen Konstruktionsautomaten, der berechnend seinen instamaten Erzeugungsanteil rekursiv in Schrift einfängt, dem zu-sich-gekommenen Über-Ich als Oktroy von Es, absolute Territorialisierung der Schriftentropie im totalen Code des Gehirnsimulators, in dem das ewige Rauschen der göttlichen Vernunft für immer verstummt, wenn Information sich als reine Form erkennt. Dagegen steht nur das postlogische Veto der mathematischen Code-Killer als binärer, präkybernetischer Vorwurf.[8] Ungeachtet des dilemmatischen Stigmas entwirft sich die Mikroprozessorik in immer größeren Näherungen, schickt sich zum Sprung in den Todesgraben an, Horizont von Sein in der Seinserfüllung. Gleichwohl entfernt sich darin je der dunkle Grund von Sein als Sein von Grund in Schellings unendlichem Prädikat von Sein in wachsender Stetigkeit einer infinitesimalen Asymptote, Heideggers Maelstrom von Sein in Einsteins Metapher des in-sich gekrümmten Allraums, den das nichtende Nichts umgibt. Noch steht die Kehre von Technik zum Sein am Anfang, doch computeresque Decodierung von Weltseele als Lust der Bewegung im Cogitosimulacrum organisiert sich im Wachstum. Die Recodierung der Wollust der Körper als abgeleiteter Lustvollzug der libidinösen Bewegung funktioniert noch ödipal-binär bis hin zur Travestie von Zweigeschlechtlichkeit. Die Regression über Sodom/Gomorrha lässt die Transsexualität der Körper in der vollen Schrift der Körper aufscheinen, worin die Animalität der vollen Körper ansichtig wird. Die Bewegung der Lust inszeniert sich in Zuständen eines wachsenden Markoff-Automaten, der Schizomaschine. Fundamentalsexualität als Metapher der Bewegung in Lust determiniert im offenen Kalkül die schizophrenen Produktionen des Gleitens. Der formalisierte Verstand nährt sich unverzichtbar parasitär am Wahnsinn, um ihn aufzuzehren, ihm metabolistisch sein Geheimnis zu entreißen. Die Flucht des Abersinns kulminiert im Schizo, in der Entstellung von Sinn als von Sinn, der Bewegung als Lust. Im Verlöschen des Wahnsinns wird Sinn freigesetzt, auf Sinn angesetzt, die organisierte/ organisierende Kopie wird zum Spielbrett der Konsistenz im ständigen Entwurf, Momentaufnahme im Gegenlicht. Neurophysiologie adaptiert den Wahnsinn, registriert ihn seismographisch, beschreibt seine Bewegung diagrammatisch, um ihn als gesetzte Schrift der immanenten Lust aufleuchten zu lassen, die im Menetekel sogleich erlischt. Die verwaiste Metapher weist in ihrer Erstarrung Sinn nicht auf, verweist auf die Flucht von Sinn, der sich im Strömen hingibt, entgleitet. Die metaformalisierte Rationalität weiß um die Immanenz ihrer Beschränkung, exhibitioniert voyeuristisch ihr Mangelstigma, Gesetz vom Tabu von Sinn, bekennt Ohnmacht vor der Übermächtigkeit von Sinn in der Installation eines Sinn nachstellenden Determinationsautomaten, überabzählbar/ unentscheidbar, der Sphinxmaschine von E. Post. In lustvoller Hingabe empfangen die Tochtermaschinen der Turinggeneration Sinn in der Niederkunft von Schrift, die an die verspürte Lust am Sinn in der Bewegung der Codes erinnert.

Power of love: pornophiles Szenario der Bewegung, ein in Erwartung verzehrender Lust bebender Körper, wogende und pulsierende Fülle, desorganisiert und entgrenzt in der Stimulation sehender Lust, in der Preisgabe (Decodage) simulierter Götterlust deterritorialisiert, schwingendes Initial einer Eruption sich kondensierender Lust im Lustgewinn kreißender Schrift (Recodage). Zerschmolzen sind die floatierenden Wunderblöcke partikularer Sedimentation von Begehren, die um das Schwellen und Klüften des organisierten Lustleibes kreisten, um ihn zu bedeuten. Der lustheischende Blick wird frei für das Aufscheinen einer reinen Lust, die enthemmt über den vollen Körper gleitet, geglättet und gestreckt in Hingabe für eine Körperlust, die sich erfüllt, indem sie sich entlässt, um auf dem organlosen Körper zu zerfließen, sich einzuschreiben als konsistente Lustspur der Bewegung, die schnell verblasst und wie die Körperlust versiegt. Im Kurzschluss der produktiven Aufzeichnung von Konsum erlöst sich die Körperlust im Lustkörper, prägt ihn mit Schrift, reine Intensität als Indifferenzmoment, Verfügung der verfugten Spalte, die dann im Entschwinden von Lust sich auftut, den Sinn verschlingt und den Mangel hinterlässt – » No rest for the wicked / leave the rest to the gods«.[9]

 

[1]    Dalis Terminus exemplifiziert ein den Surrealismus auszeichnendes Methodeninventar artistischer Provenienz als Vorschein von Strukturalismus.

[2]    passim in der Freiheitsschrift / Friedrich Wilhelm Schelling, Über das Wesen der menschlichen Freiheit, Frankfurt, 1975.

[3]    passim in Heideggers Betrachtung des Grund-Satzes / Martin Heidegger, Der Satz vom Grund, Pfullingen, 1957.

[4]    In diversen Arbeiten Lacans aufspürbares Leitmotiv.

[5]    Augenfällig experimentieren Deleuze/ 9uattari mit einer Fülle an kybernetischer Terminologie philosophisch im Anti-Ödipus / Gilles Deleuze / Felix Guattari, Anti-Ödipus, Kapitalismus und Schizophrenie I, Frankfurt, 1977.

[6]    Im Abschied von der strukturalen Zeichentheorie empfiehlt sich das ternäre Diachronieschema des Anti-Ödipus als Theorieimplantat für die vorgestellte Schriftevolution. Die synchrone Dichotomie von Körper- und Schriftebene mit den entsprechenden diachronen Manifestationen markiert lediglich Extrempole einer Oszillation.

[7]    Im Verzicht auf eine Explikation von Maschinengenese steht der nachfolgende Kommentar als propädeutische Miniatur.

[8]    Gemeint sind die unter der Etikette Limitativtheoreme gesammelten metalogischen bzw. -mathematischen Aussagen über die den komplexen Kalkülen inhärenten Beschränkungen binärer Logizität, die Gödel, Church u.a. in der Nachfolge »bewiesen« haben / vgl. Henri Heinz, Gödel mit Deleuze/ Guattari, in: Schizo-Schleichwege, hrsg. von Rudolf Heinz / Georg Christoph Tholen, Bremen, 1983.

[9]    Wortspieluntertitel zu THE POWER OF LOVE, Frankie goes to Hollywood, Zitas Five Imagine Label, 107007-100, Island Records.

Ulrich Hermanns / Henri Berners
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Psychoanalysis, Poverty and Society
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